Plattboden Segeln

Segeln mit einem Plattboden unterscheidet sich grundsätzlich nicht vom Jollensegeln. Es ist zwar immer lehrreich aber nicht unbedingt notwendig vorher ein rankes kleines Fahrzeug einhand zu segeln.
Die Gesetze von Wetter, Zee, Wind und Segelführung sind die selben:
Bei wenig Wind viel Tuch mit Bauch, aber nicht mehr als du alleine, zu zweit oder mit einer großen Manschaft ohne Stress handhaben kannst.
Am Wind muß der -scheinbare- Wind parallel einfallen bzw. entlang des Tuchs vorbei streichen.
Das Vorliek steht parallel zum einfallenden Wind. Bei wenig bis mittlerem Wind gilt: Je größer die Wölbung vorne im Segel, desto größer der Unterschied in den Wind-Laufgeschwindigkeiten-innen und außen-, desto mehr Vortrieb liefert dein Segel.
Da das Unterliek vom Groß lose gefahren wird, läßt sich dies Segel viel bauchiger trimmen als auf einer modernen Vorsegel-dominierten, Großamputierten Yacht.
Bei Starkwind wenig Tuch flach getrimmt, Wölbung nach achtern!
Die modernen Plattboden segeln z.T. wie der Teufel aber auch komodig.
Hoogaarzen und Schokker eignen sich auch für die gefürchteten Zeegaten und m. E. auch für die Nordsee.
Ein Plattbodenschiff braucht keinen Hafen. Es kann sich seinen nächtlichen Liegeplatz im Watt selber suchen.
Es erschließt sich damit ein unberührtes, für Kielschiffe nicht zugängliches Revier, zumindest in NF und Dänemark. Der Schipper kann sich in unbetonnten Wasser seine eigenen Wege suchen. Freiheit in allen Flachgewässern:
EVENEENS GAAN PROBEREN - gucken was geht, wo man noch eben drüber weg kommt - wie mir früher mal eine ältere erfahrene Holländerin das Besondere bzw. die Freiheit des Plattboden-segeln knapp und prägnant beschrieb. Man muß nur lernen mit dem Schwert umzugehen.
Was braucht man dazu außer einem Fahrzeug?
Tidenkalender, Karte, Respekt vor der Zee und den Zeegaten und vor allem Übung, zuerst unter Anleitung und dann allein!

Plattbodensegeln und Trimm
Durch den fehlenden Mittelkiel trifft das abströmende Wasser ungerichteter auf das Heckruder als bei einem tief eintauchendem Unterwasserschiff. Der Wasserabstrom eines flachen Unterwasserschiffes muß durch eine große Ruderfläche umgelenkt werden, damit das Fahrzeug die gewünschte Kursänderung rasch erfahren kann. Danach muß das mächtige Ruder unbedingt wieder in die Mittschiffslinie, sonst fährt man mit einer riesigen Bremse!
Der Trimm ist dann gut, wenn man die Pinne mit zwei Fingern in der Mittschiffslinie führen kann bzw erst ab 4-5 bft Luvgierigkeit verspürt. Dazu hat man zwei Trimm- Werkzeuge:
Zum einen braucht man eine ausgeglichene Verteilung der vor und hinter dem Mast wirkenden Segelflächen. Zuviel Fläche hinter dem Mast (Großsegel) dreht das Schiff in den Wind ( macht luvgierig), zuviel Segel vor dem Mast dreht das Schiff weg vom Wind, (befördert Leegierigkeit), so daß es bei einer plötzlich auftretenden Böe kentern kann.
Zum andern ist der Drehpunkt unter Wasser durch das Seitenschwert veränderbar (zweites Werkzeug, dessen großen Wert man rasch kennenlernt und bald nicht mehr missen mag). Leegierig bei normalwindstärke erfordert: Schwert nach vorne.

Ansonsten gilt wie auf einer Jolle: Bei wenig Wind viel Segel (-Fläche), bei viel Wind ist nur eine kleine Fläche nötig, um das Fahrzeug zu bewegen. Und außerdem: Viele Hände für viel Segel bzw: Wenig Hände wenig Segel, sonst ist man schnell übertakelt. Ähnliches gilt für die Masthöhe. Hier führt der Schipper beim Sontagsausflug nach Föhr über 100 m², um bei Schlappwind 12,5 Tonnen über s Wasser zu bewegen. Wenn ich alleine bin, fahre ich immer untertackelt, d h ein Reff mehr als nötig, um gemütlich und sicher voranzukommen
Der Plattboden-Segeltrimm ist vom Groß dominiert, dessen Unterliek lose gefahren wird. Der Grund hierfür ist im Kapitel: Warum ist Johanna so dick, beschrieben.
Plattboden sind 300 Jahre alte Arbeitsschiffe. Nichts, auch nicht das kleinste Detail im Rigg ist ohne Bedeutung, bzw. über viele Schippergenerationen vereinfacht, verbessert bzw von den Krabbenfischern weiterentwickelt, um kraftsparend, ausdauernd, sicher und revierangepaßt zu fahren.

So läßt sich dieses Hauptsegel optimal an allen vier Ecken trimmen oder frei profilieren. Das geschieht am Vorliek mit Hals- sowie auf der Giek mit einem Schothorn-STRECKER. (sowie mit Klau-u.Piekfall) Beides sollte aus der Plicht möglich sein, bzw bedient werden können. Wenig Wind braucht vorlich runden Segelbauch und Giekbaum in die Mittschiffslinie. Der Schothornstrecker muß lose haben. Das Schothorn rutscht, wie hier zu sehen, auf einer Schiene (am hinteren Ende des Giekbaum,s) ganz nach vorn. Wenn der Wind zunimmt muß der Segel-Bauch nach hinten verschoben werden - Komando: SCHOTHORNSTRECKER DICHT und der Giekbaum auf - GROSSSCHOT AUFFIEREN, um das Segel flach zu trimmen. Das Schwert etwas rauf. Erst wenn das nicht reicht (um die Luvgierigkeit des aufbriesenden Winds) zu korrigieren, kommen ein oder gleich zwei Reffs, um das Schiff so zu trimmen, daß der Rudergänger wieder wenig Mühe hat, den Kurs zu halten. Wenn wir einen neuen Trimm suchen bzw einstellen, lassen wir die Pinne nach der Änderung häufig einfach los und sehen, wo das Schiff danach von alleine hin will.
Überhaupt muß man lernen, das Schiff zu fragen, was es will. Bevor ich mal alleine draußen auf der Nordsee in Not kam, dachte ich über diesen Schnack der alten Schipper am Kai, wie die meisten Menschen: Was für ein haarstreubender Unsinn: Ein Schiff kann doch gar nicht sprechen? Das Erlebnis ging so: Ich war mit JOHANNA allein unterwegs nach Esbjerg, WNW 5-6 bft. 2reff Groß und große Fock. Weil ich mir beim Ablegen den Fuß tüchtig verstaucht hatte, konnte ich mich bald immer schlechter auftreten, geschweige denn aus der Plicht heraus bewegen. Entgegen der Wettervorhersage kam zunehmeder, rechtdrehender Wind auf, so daß ich immer härter an der Pinne arbeiten mußte. Schließlich tat ich das, was johanna schon lange wollte: die Schoten etwas aufgemacht und Pinne frei laufen lassen und siehe: Sie fuhr mich wie ganz von allein mit einigen kleinen Schlenkern, kursstabil im Trimm, mehr oder weniger geradewegs nach Westen. Nach Engeland wollte ich aber nicht. Nachdem der Fuß versorgt, heißer Tee aufgesetzt war, konnte ich auf allen vieren an den Mast kriechen, ohne mich um die Pinne zu kümmern, das Groß ins 3. Reff runterholen, Fock weg, Rollkluiver raus holen, so daß Helgoland jetzt gut anzusteuern war.

Wie eine Jolle, so hat auch ein Dickschiff, aufrecht segelnd den geringsten Wasserwiderstand.
Die neuen Segel ermöglichen auch bei halben Wind ungerefft einen aufrechten Gang, da sie einem ordentlichen Twist haben. Die Flagge am Heck zeigt, daß der (wirksame scheinbare) Wind in Deckhöhe vorlicher einfällt als oben in Höhe des Mast-Topps. Hier oben zeigt der Wimpel (Vleugel) halben Wind. Der im Topp viel stärkere Wind klappt die Gaffel wesentlich weiter auf. Ein gut profiliertes Segel passt sich diesen unterschiedlich starken Kräften mit einem sog. Twist an, so daß der Windabstrom den jeweils unterschiedlichen Windstärken vom Kopf bis (Mast) Fuß folgen kann, bzw nicht abreist.
Wenn man die Segel zu dicht fährt, wie man es regelmäßig auf viel befahrenen Routen sieht, legt man das Schiff nur unnötig auf die Seite; das macht Spaß, bringt aber nix an Fahrt.
Schon die alten EWER-Schipper wußten, daß der Topp-Wind ungebremster als der Wasser-Wind ist. Daher kommt der (ihr) Schnack:
Ein Toppsegel mehr bringt einen Knoten mehr an Fahrt. Der Erste im Hafen erziehlt den besten Frachtpreis.
Wenn der Wind aufbriest, muss das Schothorn auf der Giek nach achtern
2007 neues Segelkleid. Gaffel steiler ins Oberliek profiliert, was bei am Wind Kursen von Vorteil ist. Die Gaffel wird dadurch kürzer. Das neue Groß mißt 44m2. Flach Trimmen spart häufig das erste Reff.
Fock und Groß lassen sich ungerefft wieder flach trimmen, so daß wir Johanna bis 5bft wieder ohne Reff varen können. Der Halsstrecker ist nicht durchgesetzt, was uns bei pleziervaart nicht juckt.

Gaan varen niederländisch; auf Friesisch: Gau ans am a Hook, auf deutsch etwa:
Sommerabends eben noch mal aus dem Hafen. Der Schipper war allein an Bord und zu faul, den Klüverbaum runter zunehmen. Bei 4-5 bft Windstärke läuft JOHANNA am besten ungerefft mit Gross und Fock,
und lässt sich wie hier gut einhand segeln, und kommt so mit bauchig getrimmtem Groß gut auf 7 ktn. und mehr.
Es sind nicht die schönen weißen Segel, die JOHANNA schieben. Es ist der unsichtbare (Nordwest) Wind. Die Molenaarsegel waren 20 Jahre alt, arg strappaziert und ausgebeult. Kaike hatte schon
mehrfach alle Lieken und ganze Nähte sowie Schot- u. Halshorn in Groß- und Fock erneuert. Mittlerweile ist das ganze alte Material zerfetzt. JOHANNA v. AMRUM 1999 in der
Norderaue. Am meisten gelitten hat es wahrscheinlich in der Saison 1997, durch zu langes Killen der Fock in der Wende und Schlagendes Groß, zu hoch am Wind, toen de boot in de
verhuurvloot voer.

2005 Heringsregatta - von Kappeln nach Sonderburg - auf der Kreuz unter dem Kalkgrundfeuer.
Hoch am Wind mit tief - senkrecht - gestecktem Schwert im Groß und einem Reff schnauft sie lecker voraus. Hier steht häufig eine unangenehm kurze Dünung. Dabei werden das Vordeck und die Gangborden dauernd naß. Das alte ausgebeulte Groß ließ sich nur im gerefftem Zustand flach trimmen, so daß wir bereits ab 5 bft am Wind das erste Reff gesteckt hatten. Das mürbe, jeden Winter von Kaike auf;s Neu geflickte Unterliek ließ sich so gut verstecken. Man erkennt aber auch deutlich, daß das Groß keinen Twist mehr hatte. Die Gaffelstellung weicht kaum vom dicht geholten Giekbaum ab.

In dieser Situation, d.h. Starkwind, wenn Böen bis 8 BFT gemeldet sind, ist Maximalreff von Vorteil (3x gerefftes Groß und 1x gereffte kleine Fock). Wenn der Wind dann abnimmt, haben wir nur einmal den Fehler gemacht, erst die Fock auszureffen, mit der Folge höllische Leegierigkeit in wieder zunehmenden Boeen. Mittlerweile haben wir für diese Situation einen Rollkluiver, der ohne Fock mit dem 3-fach gerefftem Großsegel gut im Trimm liegt. Man kommt damit auch alleine gut klar, da der Rollkluiver von hinten aus der Plicht gesetzt, bzw ausgerollt werden kann.
Wenn ich alleine über die Nordsee segele, ist dieser Trimm sehr komodig, bzw kein Kraft-Problem 7-10 std am Ruder zu sitzen. Wenn es dabei wesentlich mehr als 4-5 BFT bläßt, schont man den Selbststeuerautomaten tunlichst, insbesondere wenn man eine Pinnensteuerung hat, die mir schon mal auf dem Weg von Amrum in die Elbe ausgebrochen war, und das unmittelbar nach dem Start im Schmaltief. Bei ablaufendwasser und NW-Wind kann man schlecht umkehren. Dann gilt es, sich ein Bänzel-Selbststeuer selbst zu basteln, wenn man die Lappen nicht runter nehmen will.
Bei 2-3 bft Wind ist der Halbwinder angesagt. Er hat eine Fläche von knapp 60 m², und hat seinen Hals an der Kluiverbaumnock. Das Vorliek wird frei gefahren, d.h. es ist kein Stagsegel mit Stagreitern. Wenn man bei halben Wind viel Bauch trimmen will, braucht man nur das Fall auffieren.
Er ist flach geschnitten in der Art eines Reachers.

Das hat den Vorteil das wir damit allein oder zu zweit zurechtkommen können. Weiter von Vorteil ist, daß er sich relativ hoch am Wind varen läßt, wie hier im linkseitigem Bild sichtbar, ebenso wie das schlecht bzw. faltig in die Gaffel eingenähte Groß. Gerade bei wenig Wind wie hier mit 2 BFT sind schlampige Segel von Nachteil. Nachdem uns zu zweit auf der Elbe segelnd, der große Lappen einmal beim einhand Bergen wegen 4-5 Drücker unter das Vorschiff eingetaucht ist, vor der Ankerklüse saß, d.h. wir ohne Jockel (Maschiene) manövrierunfähig gewesen wären, bergen wir den Lappen nur noch mit 4 Händen. Glücklicherweise hatten wir, wie immer, 2 weitere (Not-)anker in der Backskiste. Dieser Anker hat im starken Elbe - Tidestrom auch nur 5 Minuten gehalten, was zeitlich gerade eben reichte. Alleine um Amrum segelnd, unter Jungnamensand, hat mich bei 2 BFT eine Backstakenbriese auf 8 KTN angeschoben. Seitdem ist der Halbwinder auf Solovaart tabu. Allein segelnd ist es sowieso gemütlicher ein Reff mehr, denn nötig zu fahren.

Halbwinder und Groß, 105 m² tuch, hier mit ein bischen Schwert im Trimm, so dass sich der Skipper gemütlich mehr auf der Pinne abstützt, als daran zu arbeiten hat. Bei einigen in der norddeutschen Gafflerszene gilt ein Halbwinder als unanständiges Segel. In Holland gehörte dies Segel schon vor über hundert Jahren zum Segelrepertoire für Schlappwind. Ebenso wie ein Bezaan und Wassersegel als Leichtwindsegel.

Wegen dieser Halbwinder-Schwierigkeiten, d. h. 2-3 Hände auf dem Vorschiff nötig, um dieses Vorsegel handzuhaben, sind wir über ein antiques Foto des hölzernen Hoogaars YE 36, das die Hoogaars-Stichting verschickt hat, auf die Idee gekommen, diesen alten Trimm nachzubauen und dann mit einer neuartigen Doppelrollreffeinrichtung auszustatten, um den großen Lappen mit einer Hand regieren zu können, ohne auf dem Kluiverbaum rumzuturnen. Sprich einen großen 36 m² Roll-Kluiver, der das Fockschothorn überragt, und noch hoch am Wind gefahren werden kann. Er hat einen doppelten Vorliekdraht, um besser bzw sicher einzurollen.
Die alten Mosselvisser aus der Scheldemündung haben sich bestimmt etwas dabei gedacht, meinte Jaap Jongsma, Segelmacher von Molenaar, den wir im Sommer 2007 mit Johanna in Grouw aufgesucht haben, und mit dieser Idee konfrontierten. Leider ist der Lappen erst zum Winter fertig geworden, so daß wir ihn erst im Frühjahr 2008 ausprobieren können.
Der kugelgelagerte Roller von SVB soll bis zu 120 m² fassen, wir werden sehen, ob`s funktioniert. Raumschots kann man damit bei viel Wind wahrscheinlich allein zurecht kommen?
36 m² auf der Kluiver-Rolle, leider hat MOLENAAR den doppelten Draht im Vorliek vergessen einzubauen

Hier ist es etwas feuchter und kälter mit 6-7 BFT auf der Elbe, und zwar mit gereffter Fock und 3-fach gerefftem Groß geht sie nur ein bischen auf die Kante und ist
mit diesem Trimm immer noch mit einer Hand gemakkelijk te varen. Das Schwert kann bei so viel Wind hoch, um Luvgierigkeit aus dem Ruder zu nehmen. Da die hier etwas flott eingebundene bzw.
gereffte Fock mit dem Hals etwas höher über das Vorschiff steht, hat der Rudergänger auch in Lee, wie hier zu sehen, immer noch ausreichend Sicht voraus, was bei dem starken Berufsschiffahrts
-Verkehr auf der Elbe immer not tut. Gegen die volle Tide läuft sie hier immer noch gut 5 Meilen über Grund.

Bei zunehmendem Wind nimmt auch die Luvgierigkeit zu, sodaß der Lateralschwerpunkt nach hinten muß bzw.das Schwert nicht mehr so tief gestochen werden kann. Hier: 6 bftWind mit Drücker 7bf,
3xreff Groß und 1xreff kleine Fock,
das heist mit wenig Tuch
läßt sich das Schwert wieder tiefer stecken,
so daß man 30° Höhe mit karracho aufrecht fährt; auf dem gleich Bug
mitsegelnde Kielschiffe mußten hier unter der Rhinplatte auf der Elbe einen Schlag machen. Unter diesen günstigsten Bedingungen kommt ein Plattbodenschiff mit tiefgestochenem Schwert höher an den Wind als ein Kielschiff, da das Schwert an der abgewinkelten Steichklampe etwa 3-6° höher in den Wind zeigt als der feste Kiel einer Hochseeyacht.

Segeln fürs Fernsehen bei Null wind mit Jockel, keine Wolke über uns, grausam besonders für Eskimos und für Nordfriesen!

ANLEGER UNTER SEGEL
kann man nicht oft genug üben;
jeder Jockel hat mal Probleme
und dann sind die Segel das
einzige effektive Vorwärtsbewegungsmittel
beim Üben Jockel standby
und eigentlich auch
SPAGEL Hoch
was der Schipper hier missachtet hat
d.h. mit gestrecketem Kluiverbaum
angelegt
das ist unhöflich!
Aufkreuzen mit kurzen Schlägen,
beide Schwerter gesteckt

Aufschießer in den Wind
Schwert anlegerseitig hoch
Fock runter
Fahrt aus dem Schiff
Vorspring klariert
Bumsbüddel raus
LeeSchwert bleibt zunächst noch unten

lange Vorspring fest, dann quasi
Eindampfen in die Spring,
durch ABFALLEN
bzw durch den Wind gehen;
hierdurch nimmt das Schiff wieder Fahrt auf;
das zuvor gesteckte Schwert verhindert zu starkes Abfallen.
Schließlich:
Großschot los,
Groß runter.
Eindampfen in die Spring meint eigentlich Ablegen bei auflandigem Wind durch Nase(Achterspring) oder Hintern(Vorspring) von der Kaje abklappen.